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Vincent van Gogh: |
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Vincent van Gogh wurde als Sohn eines Pfarrers geboren. Nach einem gescheiterten Theologiestudium ging er als Missionar in die belgische Kolonie Borinage, wo er die furchtbare Armut der Bergarbeiter kennenlernte. Er erlebte eine tiefe Revision seines Glaubens und begann zu zeichnen. Im Februar 1888 zog er nach Arles, um in der Atmosphäre der Provence zu neuer gesteigerter Farbigkeit zu finden. Doch bald bedrückte ihn Einsamkeit. Er versuchte ein "Haus der Freunde" zu gründen, tatsächlich kam Gauguin im Oktober, aber nach einem heftigen Streit mit ihm schnitt sich Van Gogh ein Ohr ab. Sein Bruder Theo brachte ihn daraufhin in die Anstalt Saint-Paul-de Mausole, wo seine letzten Bilder entstanden. Hier starb er am 29. Juli 1890 an den Folgen eines Selbstmordversuchs mit dem Revolver.
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Die wohl bekanntesten Bilder von van Gogh sind seine Gemälde von
Sonnenblumen. Seine Bilder, die er auf der Ausstellung des "Cercle des Vingts"
im November 1889 in Brüssel erstmals zeigte, wurden zwar freundlich aufgenommen,
änderten aber nichts an der Armut des Künstlers, der zu seinen Lebzeiten verkannt wurde.
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